Zwei Welten
Zwei Welten
Seit meiner Rückkehr vom Meer begleitet mich immer wieder das Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen. Auf der einen Seite ist da mein Alltag. Termine, Verantwortung, Verpflichtungen, Arbeiten, Organisieren. Auf der anderen Seite ist da das Meer.
Die Weite. Die Ruhe. Die Einfachheit. Dieses Gefühl, dass plötzlich alles langsamer wird und man wieder spürt, was wirklich wichtig ist. Vor allem aber sind es die Tiere und die Delfine, die mir dieses Gefühl geben.
Wenn ich im Wasser bin und ihnen begegne, fühlt sich vieles plötzlich ganz klar an. Dort zählt nicht, wie viel man besitzt, wie viel man leistet oder wie perfekt etwas ist.
Dort zählt nur der Moment.
- Die Ruhe.
- Die Verbindung.
Ich glaube, viele Menschen kennen dieses Gefühl. Dass man an einem Ort lebt und funktioniert, aber ein Teil des Herzens noch irgendwo anders ist.
- Vielleicht an einem Ort, an dem man sich besonders frei gefühlt hat.
- Vielleicht an einem Ort, an dem man wieder mehr mit sich selbst verbunden war.
- Vielleicht an einem Ort, an dem man gespürt hat, dass es noch mehr gibt als den Alltag.
Für mich ist das Meer so ein Ort. Dort fühlt sich vieles einfacher an.
Die Menschen sind offener. Die Gespräche echter. Die Natur erinnert uns daran, dass wir nicht ständig funktionieren müssen. Und die Begegnungen mit den Delfinen erinnern mich daran, wie viel wir von den Tieren lernen können.
- Ruhe.
- Vertrauen.
- Präsenz.
- Respekt.
Und das Gefühl, einfach sein zu dürfen.
Und gleichzeitig liebe ich auch mein Leben hier.
- Ich liebe meine Tiere.
- Meine Vision.
- Mein Zuhause.
- Mein Beruf.
- Die Menschen, die mich begleiten.
Müssen wir uns wirklich immer entscheiden?
- Vielleicht dürfen wir mehrere Orte lieben.
- Vielleicht dürfen wir uns gleichzeitig nach Freiheit sehnen und gleichzeitig Sicherheit benötigen.
- Vielleicht dürfen wir gleichzeitig verbunden und unabhängig sein.
- Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir in unserer Welt oft glauben, wir müssten uns festlegen.
Entweder das eine oder das andere.
- Entweder Freiheit oder Sicherheit.
- Entweder Meer oder Zuhause.
Aber vielleicht stimmt das gar nicht. Vielleicht dürfen wir zwischen zwei Welten leben. Und vielleicht ist genau dort unser Platz.
Nicht immer nur an einem Ort.
Sondern überall dort, wo wir uns lebendig fühlen.
